Gestaltung
Edelstein- und Schmuckdesign

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Ausstellungen 2010

Leonor Hipolito & Claudia Silveira (07.04. - 09.05.2010)

Artists in Residence der Jakob Bengel-Stiftung

 

Die Ausstellung zeigt die künstlerischen Positionen zweier portugiesischer Stipendiatinnen der Jakob Bengel-Stiftung der vergangenen Jahre. Claudia Silveira Oliveira ist in ihrer Arbeit hauptsächlich inspiriert davon, wie wir mit unserem  äußeren, von Regeln bestimmten Erscheinungsbild umgehen. Sie verwischt die Grenzen zwischen Schmuck und Kleidung, um diese Regeln aufzuzeigen und in Frage zu stellen. Leonor Hipolito wird eine Auswahl aus den seit 2008 entstandenen 3 Serien Lab, überstein und Gaia vorstellen – Serien, die sich intensiv mit dem unmittelbaren Umgang mit dem Material (Edel-)Stein beschäftigen.

7. April bis 9. Mai 2010 in der Villa Bengel

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Es lässt mich nicht los (04.05. - 27.05.2010)

Präsentation der Diplomarbeit von Deborah Rudolph

Die Arbeit stellt eine Interviewreihe zum Thema „Stein“ in den Mittelpunkt. Dabei erzählen 8 verschiedene „Steinprofessionals“ von ihren Erfahrungen mit dem Stein und seiner Faszination.

Es sind Fragen, die nicht immer eine klare Antwort fordern, sondern die Emotionen zu dem Thema „Stein“ widerspiegeln. Begleitet wird die Interviewreihe von Schmuckstücken, die zu den Fragen entstanden sind aber auch zum Träumen einladen. Gezeigt wird die Diplomarbeit von Deborah Rudolph aus diesem Jahr an der Fachrichtung Edelstein- und Schmuckdesign in Idar-Oberstein. 

 

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ statt.

4. Mai – 27. Mai 2010 in der Filiale der Kreissparkasse Idar

 

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Afrikanisches Geld (11.05. - 10.06.2010)

Amulette, Schmuck und Zahlungsmittel aus Achat

Die Sammlungen der Idar-Obersteiner Traditionsunternehmen Gebr. Görlitz und Gebr. Wild geben einen tiefen Einblick in die globalen Wirtschaftsbeziehungen der Kolonialzeit ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Idarer Unternehmen veredelten aus Brasilien importierten Achat durch raffinierte Färbetechniken. Die nach afrikanischen Vorlagen geschliffenen Amulette, Schmuckstücke oder Zahlungsmittel importierte man bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts in sehr großen Stückzahlen in den Sudan und nach Äthiopien aber auch nach Westafrika.

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ statt.

11. Mai – 10. Juni 2010 im Deutschen Edelsteinmuseum, Idar

 

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Javier Moreno Frias - Somatic Resorts (18.05.-01.06.2010)

1. Abschlussarbeit des Masterstudiengangs des Studiengangs Edelstein- und Schmuckdesign

Das SchmuckDenken-Thema „Globalisierung“ ist zwar nicht das Thema der ersten Masterthesis in der Idar-Obersteiner Fachhochschule, dennoch spielt es in der Arbeit von Javier Moreno Frias eine prominente Rolle, die alleine schon in seinem bisherigen Werdegang klar belegt wird: Der Katalane lernte zunächst Goldschmieden in Barcelona, absolvierte sein Bachelor-Studium in Finnland und schließt nun als erster Masterstudent in Idar-Oberstein ab. Die mehrjährigen Auslandsaufenthalte, insbesondere das (Kennen)lernen der jeweiligen Landeskultur und -sprache hat zweifellos zur Handschrift des Künstlers beigetragen.

Der Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ ist daher für diese Ausstellung besonders passend.

18. Mai – 1. Juni 2010 in der Fachhochschule

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I Care A Lot (18.05. - 10.06.2010)

Middle East Portable Discussion Jewelry Exhibition

Die Schmuckausstellung wird im Rahmen des diesjährigen SchmuckDenken-Themas „Globalisierung“ präsentiert. Sie ist eine Initiative der israelischen Schmuckgestalterin Dana Hakim und des Mediengestalters Yosef Bercovich. Am Beispiel des Brennpunktes Mittlerer Osten und dessen globaler Auswirkungen auf Fragestellungen wie Immigration, Menschenrechte, Orientalismus, Konflikte, Koexistenz, Ökonomie und Frieden dokumentiert sie den Einfluss dieser Themen auf die Beziehung Ost und West. „Eine Beziehung mit direkten Konsequenzen für unsere eigene Realität“ (Hakim und Bercovich).

Mehr Infos unter: www.icarealot.me

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ statt.

18. Mai – 10. Juni 2010 in der Fachhochschule

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Iris Eichenberg (18.05.-26.06.2010)

Nach dem Studium und anschließender Lehrtätigkeit an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam arbeitet die in Göttingen geborene Iris Eichenberg seit 2007 als Professorin für Metallgestaltung in Cranbrook (USA). In jeder ihrer Arbeiten ist die intuitive Suche nach Inhalt und Bedeutung spürbar. Ihre abstrakten Arbeiten bleiben dabei nicht hermetisch auf sich selbst bezogen sondern beziehen sich auf die Besonderheiten und Gegebenheiten des Lebens. 

Diese Ausstellung findet im Rahmen des Symposiums „SchmuckDenken 6“ statt.

18. Mai – 26. Juni 2010 in der Villa Bengel

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Schmuck-Denken 6 - Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks (18. + 19.05.2010)

Wissenschaftliches Colloquium zum 7. Idar-Obersteiner Formdiskurs 2010

Dienstag, 18. und Mittwoch, 19. Mai 2010 im Studiengang „Edelstein- und Schmuckdesign“ der FH Trier in Idar-Oberstein

„Schmuck-Denken“ ist der Versuch, darüber zu reflektieren, was Schmuck sei. Es geht um eine interdisziplinäre Annäherung jenseits der einschlägigen Kategorien Handwerk oder Kunst, angewandt oder frei: um die Erkundung, was Schmuck ausmacht – nicht, wie er aussieht.

2005 hatten vor allem Ethnologen, Philosophen, Kultur- und Naturwissenschaftler im interdisziplinären Diskurs erste Denkansätze gesammelt. 2006 erfolgte eine Annäherung mehr über die Auseinandersetzung mit Werken und Aktionen  konzeptionell arbeitender Schmuckkünstler wie Astfalck, Mackert oder Nisslmüller, um sich 2007 dem vielschichtigen Verhältnis zwischen Schönheit und Uniformität zuzuwenden. 2008 folgte eine Debatte über die Bedeutung des Ornaments für den Schmuck. Schmuck-Denken 2009 setzt den Fokus auf den Schmuck als Objekt. Die 6. Auflage des Colloquiums setzt sich insbesondere mit den inzwischen in umfassender Weise vollzogenen und auf allen Ebenen – ökonomisch, politisch und kulturell – wirksamen Globalisierungstendenzen auseinander. Der Fokus liegt auf den kulturellen und künstlerischen globalen Interdependenzen in Geschichte und Gegenwart und berücksichtigt auch ihre Auswirkungen auf den Schmuck.  

Zum Symposium erscheint das Buch "SchmuckDenken - Auf dem Weg zu einer Theorie des Schmucks" - Arnoldsche Verlag, Stuttgart.

ReferentInnen 2010 u. a.:  

  • Wilhelm Lindemann
  • Prof. Gerard Unger

Das komplette Programm erscheint unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.fh-trier.de/go/schmuckdenken.

Schmuck-Denken ist ein Projekt der Stadt Idar-Oberstein und der Fachhochschule Trier, Studiengang Edelstein- und Schmuckdesign, Idar-Oberstein in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. Hanau, dem Forum für Schmuck und Design e.V. Bonn und der ARNOLDSCHE Verlagsanstalt Stuttgart.

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Also Known as Jewellery (23.06. - 15.08.2010)

Aktueller Autorenschmuck aus Frankreich

Im Schmuck hat Frankreich wie kaum ein anderes Land  eine große Tradition des Luxus und der großen Marken. Gleichwohl gibt es seit einigen Jahren eine wachsende, sehr rege Gemeinschaft von zeitgenössischen Schmuckkünstlern, die auf hohem Niveau Anschluss an die Entwicklungstendenzen der internationalen Schmuckszene gefunden hat. Die von französischen Künstlern selbst kuratierte Wanderausstellung lokalisiert in überzeugender Weise Positionen zwischen Kunst, Design und traditionellem Handwerk und vermittelt am Beispiel von 17 französischen Schmuckschaffenden erstmals eine Gesamtschau der aktuellen Positionen.

23. Juni – 15. August 2010 in der Villa Bengel 

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Stroh zu Gold ( 01.09. - 28.09.2010)

Studienarbeiten aus der Staatlichen Zeichenakademie Hanau.
Die Ausstellung „Stroh zu Gold“ der Staatlichen Zeichenakademie Hanau präsentiert Schmuck, Gerät und Accessoire, Studien- und Abschlussarbeiten von Studierenden aus den Jahren 2007-2010. Einmal mehr dokumentiert diese Ausstellung den außergewöhnlichen Leistungsstand, den Berufsfachschule und Fachschule für Schmuck, Gerät und Accessoire unter den Aus- und Weiterbildungsstätten für Gestaltung bundesweit einnehmen.
Damit erweisen sich die traditionsreiche Zeichenakademie und die Stadt Hanau als Schmuck- und Silberwarenstadt als idealer Nährboden für die „Brüder Grimm Berufsakademie für Design“, die erste ihrer Art in Deutschland, die in Kürze in Hanau eröffnet wird.

01. September – 28. September in der Villa Bengel 

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Obersteiner Galanteriewaren - Die 1950er und 1960er Jahre (20.09. - 09.10.2010)

 

Idar-Obersteiner Modeschmuck aus den goldenen Wirtschaftswunderjahren

Die Wirtschaftswunderjahre machten Idar-Oberstein erneut zu einem Zentrum des europäischen Modeschmucks, das auf allen Märkten der Welt präsent war. Auch wenn die Stadt nur in Ansätzen eigene große Schmuckmarken hervorbrachte, zeichnete sich die Produktion durch ein hohes Maß an modischer Aktualität aus. Die Kollektionen von Firmen wie Max Ziemer, Walter Fischer oder Klein & Quenzer faszinierten aber auch durch ihre Nähe zu den künstlerischen Strömungen der Epoche, die häufig in überraschend origineller Weise adaptiert werden.

20. September – 09. Oktober 2010 in der Filiale der Kreissparkasse Oberstein

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Absolventinnen und Absolventen des FH-Studiengangs Edelstein- und Schmuckdesign Idar-Oberstein (30.09. bis 06.11.2010)

24FH

24 Jahre Fachhochschule Idar-Oberstein - höchste Zeit für eine Bestandsaufnahme. Koordiniert von der GdF (Gesellschaft der Freunde der Fachhochschule in Idar-Oberstein) entstand eine große Retrospektive. Eine Jury aus AbsolventInnen aller Generationen unter dem Vorsitz von Kristina Balzer (mobile Galerie Aurum - Frankfurt) hat aus Abschlussarbeiten und dem anschließend entstandenen Oeuvre eine repräsentative Auswahl zusammengestellt. Nicht nur der Hochschulleistungstand, auch die Marktfähigkeit und Innovationskraft der Absolventinnen und Absolventen wird in der Ausstellung dokumentiert. www.fh-trier.de/go/gdf

Eröffnung 30.09.2010 um 19:00 Uhr in der Villa Bengel

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Ulo Florack (09.11. - 11.12.2010)

Intuitiv erschafft Ulo Florack seine Welt – auf Leinwand ebenso wie in seinen Schmuckarbeiten. Sie ist figürlich und selbstverständlich farbig. Mysteriöse und phantastische Wesen – manchmal halb Mensch, halb Tier oder Fabelwesen – sowie magische Inskriptionen spielen in der Arbeit des Augsburger Künstlers eine große Rolle. Seine anfangs archaisch anmutenden Arbeiten zeigen bei näherer Betrachtung eine handwerklich herausragende Qualität auf und ebenso zurückhaltend erschließen sich die vorhandenen Metaphern – Florack ist ein vielseitiger und nur schwer einzuordnender Künstler. In einem Artist-in-Residence-Aufenthalt hat er nun seine Materialpalette um die in ihrer Farbigkeit fast selbstverständlich in seinen Schmuck hineinpassenden Edelsteine erweitert.

Eröffnung 9. November 2010 um 18:00 Uhr in der Villa Bengel

 

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New Traditional Jewellery (14.12.2010-15.01.2011)

Parallel zur einzigen niederländischen Publikums-Schmuckmesse „SIERAAD“ wird der Wettbewerb „New Traditional Jewellery“ organisiert. Schmuckkünstlerinnen und Schmuckkünstler aus aller Welt nutzen dieses neue Podium, auf dem sie ihrer eigenen Sicht Gestalt geben können. Die hier gezeigte Wanderausstellung vereint Arbeiten aus dem Wettbewerb 2010 mit dem Thema „True Colors“ mit den besten der bisherigen Wettbewerbe und bietet so einen Überblick über die Entwicklungen im Bereich des zeitgenössischen Schmucks im neuen Millennium. Die Organisatoren der New Traditional Jewellery (Foundation Art in Business) haben sich zum Ziel gesetzt, das Wissen und die Wertschätzung der Schmuckkunst bei Unternehmern, Privatpersonen und öffentlichen Einrichtungen zu vertiefen. http://www.newtraditionaljewellery.com

Foto: „Embroided Genesis“ von Beate Eismann

14. Dezember 2010 bis 15. Januar 2011 in der Villa Bengel

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Karfunkelstein (28.01. - 20.03.2010)

Prade – Gablonzer Modeschmuck 1922 – 1995

Die Firma Prade steht repräsentativ für das virtuose Gefüge aus Kunst, Handwerk und Handel, das, vom böhmischen Gablonz ausgehend, vor allem mit farbigen Pretiosen aus Glas über viele Jahrzehnte den europäischen Modeschmuck bereicherte. Die einzigartige Prade-Kollektion gibt einen Überblick über das schöpferische Erbe eines untergegangenen Traditionsunternehmens, der auch die bislang noch selten beachteten gestalterischen Tendenzen der Zeit nach 1945 einschließt.

28. Januar – 20. März 2010 in der Villa Bengel

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Theo Smeets, 30. August 2010

Idar-Oberstein schmückt sich ...

... ist eine Ausstellungsreihe rund um zeitgenössischen Schmuck organisiert von der Stadt Idar-Oberstein in Kooperation mit der Fachhochschule und der Jakob Bengel-Stiftung. Hier können Sie unsere Jahresprogramme als PDF downloaden.

Falls nicht anders erwähnt finden alle Ausstellungen statt in der

Jakob Bengel-Stiftung
Wilhelmstraße 44
55743 Idar-Oberstein
Tel.: 06781-27030
externer Link in neuem Fenster folgtwww.jakob-bengel.de
geöffnet Dienstag bis Freitag
von 10.00 bis 12.00 Uhr
und von 14.00 bis 16.00 Uhr