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Holger Hoffmann, Prof. Dipl.-Ing. (FH), Dipl. SAC (hons.), Architect SBA, Professur für Baukonstruktion/CAAD

Sprechzeiten: Nach Vereinbarung
Kontakt: Holger.Hoffmann(at)fh-trier.de

 

 

Angaben zur Person

1993            Abitur
1995            Gesellenprüfung (mit Ausz.) Maurerlehre, Firma Mestekemper,
                   Rheda-Wiedenbrück
2000            Dipl.-Ing.(FH), Fachhochschule Münster, 
                   bei Prof. Kirsten Schemel und Prof. Julia Bolles-Wilson
2002-2004    Graduiertenförderung der Konrad Adenauer Stiftung
2004            Dipl. SAC (hons.), Städelschule Frankfurt am Main,
                   bei Prof. Ben van Berkel, Johan Bettum, Mark Wigley
2005            Taut-Preis 2005 der Bundesarchitektenkammer
2000-2001    Architekturbüro Bolles und Wilson, Münster
2002-2003    UNStudio, Amsterdam, United Architects New York
                   Seit 2004 UNStudio, Amsterdam
2003            Gründung genericdesignlab mit Christian Veddeler und
                   Sven Pfeiffer
2003-2005    Lehrauftrag und Vertretungsprofessur, 
                   Münster School Of Architecture
2005            Tutor, Masterclass Staal, Berlage Institute, Rotterdam
2006            Tutor, AAA Aarhus School Of Architecture
2006            Tutor, TU Delft, Theorieseminar
2007            Tutor, TU Delft, Entwurfsseminar
2007            Lehrauftrag, FH Trier
2007            Lehrauftrag, ABK Stuttgart
2007            Professur für Baukonstruktion/CAAD an der FH Trier

Gastvorlesungen und Kritiken an der TU Delft, TU Kaiserslautern, Städelschule Frankfurt und Chalmers University, Göteborg

www.genericdesignlab.com
www.unstudio.com


Fachgebiet Digitales Konstruieren


Nicht nur durch den verstärkten Einsatz computerbasierter Entwurfs- und Konstruktionswerkzeuge erfährt die Architekturproduktion derzeit einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung des Marktes und damit sich rapide verändernder Arbeitsfelder hat sich der Computer als wichtiges Werkzeug der Präsentation und Kommunikation in Planungsprozessen etabliert. Damit ist die präzise Beherrschung geometrisch-konstruktiver Zusammenhänge und ihre erfolgreiche Visualisierung weiterhin und in allen Bereichen Kernkompetenz der Architekten, Gestalter und Konstrukteure.

Das Fachgebiet „Digitales Konstruieren“ soll hier die Schnittstelle zwischen den architekturspezifischen Disziplinen Entwurf und Baukonstruktion, sowie verwandten Disziplinen der Gestaltung bilden. Hier sind verschiedene Synergien und gemeinsame Interessen auszumachen: zum einen bietet die Entwicklung von variablen prototypischen Entwurfsmodellen – ähnlich dem Produktdesign –  auch in der Architektur neue Möglichkeiten zur Definition und Überprüfung gestalterischer Anforderungen und konstruktiver Zusammenhänge. Zum anderen ist die erfolgreiche Kommunikation und Visualisierung von Parametern, Konzepten und Gebäuden auch heute unabdingbarer Bestandteil von Entwurfsprozessen.

Den Studierenden wird damit eine entsprechende interdisziplinäre Plattform zur Verfügung gestellt, die internationale Standards hinsichtlich digitaler Konstruktionsmethodik und Visualisierung erfüllt.

 

Zur Zeit werden drei verschiedene Kurse angeboten:


1.
Der Kurs “Digitales Konstruieren - Grundlagen” (BKon/CAAD1) richtet sich an Studenten im Grundstudium und zielt auf das Erlernen einer sinnvollen Methodik zur Konstruktion und Kontrolle zunächst einfacher digitaler Architekturen. Diese Konstruktionsmethodik ist die Voraussetzung für die weiterführende Definition von Konstruktionsprinzipien zur Lösung aller architektonischen Probleme eines Projektes. Sinnvollerweise werden solche Methoden und Prinzipien direkt im dreidimensionalen Raum entwickelt und getestet - und zwar anhand präziser physischer Modelle aber auch - und dies vornehmlich - im Computer.

Termine: Donnerstag, 14:00 – 20:00, Raum D110

2.
Das Seminar “Komplexe Konstruktive Systeme” (WBKon/CAAD2) wird sich vertieft mit der Verschränkung konstruktiver Konzepte und räumlicher/formaler Komplexität auseinandersetzen. Hierbei steht ein integraler Ansatz im Vordergrund - in der Annahme, daß Ausdruck und Charakter von Architektur nicht von ihrer konstruktiven Logik zu trennen sind.
Das Seminar baut auf dem Grundlagenkurs “Digitales Konstruieren: Grundlagen“ auf, da zur Bewältigung der gestellten Aufgaben und Probleme Grundwissen sowie ein ausgeprägtes Interesse an computergestützten Entwurfs- und Konstruktionstechniken notwendig sein wird.

Termine: Freitag, 9:40 – 12:40, Raum D103 (Rechnerpool)

3.
„Digitales Konstruieren – Grundlagen II“ ist ein interdisziplinärer Rhino-Workshop, der Studierenden der Fachrichtung Innenarchitektur und Architektur erste Schritte im dreidimensionalen, digitalen Konstruieren vermittelt.

 Termine: Freitag, 14:00 – 16:30, Raum D103 (Rechnerpool)

Tina Ritter, 21. Mai 2008