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Holger Hoffmann, Prof. Dipl.-Ing.(FH), Dipl. SAC (hons.). Professur für Digitales Konstruieren und Entwerfen

Sprechzeiten: Nach Vereinbarung
Kontakt: Holger.Hoffmann(at)fh-trier.de

 

 

Angaben zur Person

Holger Hoffmann (*1974 in Gütersloh) hat nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Maurergesellen zunächst Architektur an der Münster School of Architecture studiert. Nach dem Diplom im Jahr 2000 hat er ein Jahr im Büro Bolles+Wilson, Münster, gearbeitet, um danach an der Städelschule Frankfurt am Main in der Klasse Konzeptionelles Entwerfen, Prof. Ben van Berkel und Prof. Johan Bettum, ein Postgraduiertenstudium zu absolvieren. Dieses Studium hat er im Jahr 2004 mit Auszeichnung abgeschlossen. Von 2002 bis 2008 arbeitete Holger Hoffmann im Büro UNStudio in Amsterdam. Hier war er zuletzt als Senior Architect für Projekte in New York, Amsterdam und Singapur verantwortlich. Im Januar 2009 gründete Holger Hoffmann das Büro „one fine day: office for architectural design“ – nun mit Sitz in Düsseldorf.

Im Rahmen von genericdesignlab (mit Christian Veddeler und Sven Pfeiffer) hatte Holger Hoffmann Lehraufträge und Gastprofessuren an verschiedenen europäischen Hochschulen, wie (u.a.) der MSA, dem Berlage Institute in Rotterdam, der TU Delft, der ABK Stuttgart, der Istanbul Technical University und der Aarhus School of Architecture. Seit Oktober 2009 unterrichtet er das Lehrgebiet Digitales Konstruieren und Entwerfen an der Fachhochschule Trier.

Er ist Altstipendiat der Graduiertenförderung der Konrad Adenauer Stiftung und erhielt für seine Diplomarbeit an der Städelschule den Tautpreis 2005 der Bundesarchitektenkammer.


Fachgebiet Digitales Konstruieren


Nicht nur durch den verstärkten Einsatz computerbasierter Entwurfs- und Konstruktionswerkzeuge erfährt die Architekturproduktion derzeit einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung des Marktes und damit sich rapide verändernder Arbeitsfelder hat sich der Computer als wichtiges Werkzeug der Präsentation und Kommunikation in Planungsprozessen etabliert. Damit ist die präzise Beherrschung geometrisch-konstruktiver Zusammenhänge und ihre erfolgreiche Visualisierung weiterhin und in allen Bereichen Kernkompetenz der Architekten, Gestalter und Konstrukteure.

Das Fachgebiet „Digitales Konstruieren“ soll hier die Schnittstelle zwischen den architekturspezifischen Disziplinen Entwurf und Baukonstruktion, sowie verwandten Disziplinen der Gestaltung bilden. Hier sind verschiedene Synergien und gemeinsame Interessen auszumachen: zum einen bietet die Entwicklung von variablen prototypischen Entwurfsmodellen – ähnlich dem Produktdesign –  auch in der Architektur neue Möglichkeiten zur Definition und Überprüfung gestalterischer Anforderungen und konstruktiver Zusammenhänge. Zum anderen ist die erfolgreiche Kommunikation und Visualisierung von Parametern, Konzepten und Gebäuden auch heute unabdingbarer Bestandteil von Entwurfsprozessen.

Den Studierenden wird damit eine entsprechende interdisziplinäre Plattform zur Verfügung gestellt, die internationale Standards hinsichtlich digitaler Konstruktionsmethodik und Visualisierung erfüllt.

 

Anna Müller,  5. Mai 2010