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Fashion Show 2010
Diplom-Modenschau 2010 - ein voller Erfolg in der TUFA
Trier (SK). Am 2. Samstag im Juli 2010 war wieder so weit: die kreativen Köpfe der Fachrichtung Modedesign präsentierten im Rahmen ihrer renommierten Diplom-Modenschau das Beste, was Nähmaschine, Nadeln, Stoffe und ihr erlerntes Können gepaart mit einer gehörigen Portion Talent, Esprit und Fleiss seit Ende des vergangenen Jahres möglich gemacht haben...
12 Diplomarbeiten von 13 Diplomanden machten das modische Happening in der Trierer Tuchfabrik aus. Während man am Moselufer auf das Großfeuerwerk des traditionellen Moselfestes wartete, warteten die ambitionierten Trierer Jung-Designer/innen mit einem wahren modischen Feuerwerk auf dem Catwalk der TUFA auf. Rund 100 Modelle präsentierten ein ausgefallenes Spektrum aus Metall- und Sandtönen, Rosenholz, Schwarz, Weiß, Gold, Grün und Lila. Der Applaus des Publikums, dem nicht nur angesichts der Sommerhitze heiss wurde, war der Trierer Talentschmiede auch 2010 sicher. Nicht nur die originellen Outfits kamen bestens an, auch die dazu gehörigen Accessoires wie Schmuck, Taschen und Schuhe ernteten Beifall. Besonderes Augenmerk erhielt die Diplom-Kollektion von Sarah Börtz (betreut von Prof. Jo Meurer). Unter dem Titel "Mechanische Reize" präsentierte die 25-Jährige nicht nur aufreizende Kleider im Kettenhemden-Look, sondern auch eine extravagante Schuhauswahl. Denn Schuhdesigns liegen der frischgebackenen Designerin besonders am Herzen. Dieses Feeling für Schuhe hatte Börtz im Rahmen ihres Modedesign-Studiums bereits den Gewinn eines internationalen Schuhwettbewerbes in Italien (Schirmherrschaft: Sergio Rossi) eingebracht. Dafür erhält sie nun eine sechsmonatige Schulung im italienischen San Mauro Pascoli, um anschließend - bestens vorbereitet auf ihre neue Aufgabe - beim italienischen Schuhlabel Casadei einzusteigen.
Die inzwischen schon legendären Charakter genießende After-Show-Party stieg ab 23 Uhr bei tropischen Temperaturen und ging bis in die frühen Morgenstunden...
Strickworkshop in Apolda
Gute Nachrichten aus Apolda: Vom 14.03.2010 bis einschl. 21.03.2010 nahmen sieben Studierende der Fachrichtung Modedesign am 13. Strickworkshop teil.
Künstlerisch betreut wurden sie bei diesem Vorhaben von Herrn Prof. Dirk Wolfes sowie den Lehrerinnen für Fachpraxis - Monika Spieles (Meisterin) und Dipl.-Des. Claudia Hannig-Roman. Zum ersten Mal fand dieser renommierte Workshop übrigens in Kooperation mit der Firma Allude statt.
Seit Dezember bereiteten sich die Studierenden intensiv zu den Themen Structure Express und Flow Attack vor, wobei sie vom Lehrkörper der FH Trier intensiv begleitet und betreut wurden. Das Ergebnis dieser umfangreichen Vorbereitungen und des Könnens der Trierer Talentschmiede wurde am Samstag, 20.03.2010 im Rahmen der großen Gala "Modenacht Apolda" einem breiten Publikum vorgeführt.
Große Auszeichnung für die FH Trier: Teilnahme am internationalen Strickworkshop in Florenz
Auf Einladung der Pitti Filati nahmen vier Studierende der FH Trier unter Leitung von Prof. Dirk Wolfes an dem international hochrenommierten Workshop der Pitti Filati teil. Neben den eingeladenen Colleges Central Saint Martins, dem Royal College London, dem Buka Intstitute for Fashion und dem Instituto Polimoda Milano, ist die FH Trier die einzige und erste deutsche Modeakademie, die zu diesem außergewöhnlichen Workshop eine Einladung erhalten hat.
Der Workshop fand bereits im März 2010 statt. Die fertigen Modelle sollen dann im Zeitraum vom 6. bis zum 10. Juli im zentralen Ausstellungsbereich dem internationalen Publikum und den Fachbesuchern der Garnmesse Pitti Filati präsentiert werden.
Neue Exkursions-Impressionen
Düsseldorf/Ratingen (SK). Ab sofort auf den Websites der Fachrichtung nachzulesen: Impressionen zur Tages-Exkursion "ESPRIT & CATWALKS" von 45 Studierenden der
Fachrichtung Modedesign am 14.10.2009 unter:
Plug&Play - die Diplom-Modenschau 08
Am Samstag, 29.11. fand erstmalig im Kulturforum Nord die Diplom-Modenschau 2008 statt. Weitere Infos dazu finden Sie unter der Rubrik
"Ausstellungen".
Standardverweise
Herzlich willkommen
auf der Homepage des Studienganges Modedesign
der Fachhochschule Trier - Hochschule für Technik,
Wirtschaft und Gestaltung.
Die Fachrichtung Modedesign ist für die Studiengänge
Bachelor & Master erfolgreich akkreditiert worden.
Weitere Infos finden Sie ab sofort unter
Studium/Module
Bachelor Modedesign sowie Master of Arts.
Strick-Weltmeisterin kommt von der FH Trier
Viola Widjaja siegt bei der "Pitti Filati" gegen internationale Weltspitze
Trier/Florenz (SK). Seit Freitag, 8. Juli hat die FH Trier eine STRICK-WELTMEISTERIN in ihren Reihen. Im Rahmen der berühmten Garnmesse Pitti Filati (vom 6. bis 8. Juli 2010) in Florenz setzte sich die 24-jährige angehende Modedesignerin, VIOLA WIDJAJA ( 7. Semester FH Trier), mit voller Punktzahl (50% Votum der Fachjury und 50 % der Messebesucher) völlig überraschend gegen ihre internationale Konkurrenz durch, denn noch nie war laut Projektbetreuer Prof. Dirk Wolfes eine deutsche Hochschule zur Teilnahme am italienischen Competition eingeladen!
Im direkten Wettbewerb stand die Fachrichtung Modedesign schließlich mit den renommiertesten Modehochburgen der Welt: Bunka Fashion College (Tokio), Central Saint Martins (London), Royal College (London) und Polimoda (Florenz).
"Das ist so, als ob Deutschland die WM gewonnen hätte", schwärmt Fachrichtungsleiterin Prof. Barbara Best bei der Rückkehr in Trier. Und der das ambitionierte Projekt leitende Prof. Dirk Wolfes (leider durch seine Aufgaben als offizielles Mitglied des Trendboards des DMI zeitgleich in Berlin zur "Bread & Butter" sowie "Premium" - auch als Vertreter der FH Trier - als Experte gefragt, so dass er der Preisverleihung in Florenz nicht persönlich beiwohnen konnte) ergänzt stolz: "Ja, aber mit dem Unterschied, dass wir in Florenz keine Favoritenrolle hatten." Genau wie Gewinnerin Viola Widjaja kann Prof. Barbara Best das großartige Ereignis noch gar nicht richtig fassen: "Das ist wirklich etwas ganz Großes, was wir da in Florenz erreicht haben. Ich bin nun seit 18 Jahren an der FH Trier als Modedesign-Professorin tätig, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Sie müssen sich das mal vorstellen: Unsere Fachrichtung gewinnt gegen die berühmtesten und besten Modeschulen der Welt. Vor allem die beiden englischen Schulen genießen in der Branche Weltruf als Starschulen; denn die großen Labels der Welt wie Dior, Louis Vuitton, Givenchy "rekrutieren" ihren Nachwachs aus diesen Schulen. Auch eine Stella McCartney, ein Alexander Queen, Christopher Bailey oder die zur Zeit angesagtesten Modedesigner haben dort studiert. Das Abschneiden bei diesem Wettbewerb ist für die Fachrichtung Modedsign das wirklich allergrößte Ereignis, das wir seit Bestehen erlebt haben. Die von Trier in Florenz präsentierten Modelle haben sich super gut abgehoben von den Modellen der teuren Schulen, die mit ganz anderen finanziellen Möglichkeiten ausgestattet sind als wir. Das war so als kämpfe David gegen Goliath. Und überhaupt, wir hatten in der 27. KW 2010 gleich drei tolle Erfolge zu verbuchen: eine erfolgreiche Diplom-Modenschau in der TUFA, ein phantastisches Modedéfilé (Projektleiter Prof. Jo Meurer) in der Villa Vauban/Luxemburg (inkl. SWR-Modenschaubeitrag) und eben diesen Sieg in Italien", schwärmt Fachrichtungsleiterin Best.
Zur Enstehungsgeschichte des Erfolges in Firenze
Unter dem Motto "FEEL THE YARN" (dt. - Spüre das Garn) - Workshop und Designwettbewerb für Nachwuchs-Strickdesigner - wurde das Projekt von "Toscana Promozione" (Agentur für Wirtschaftsförderung in der Toskana) in Zusammenarbeit mit der Messe "Pitti Immagine Filati" in Florenz (http://www.pittimmagine.com/it/homef.php) und Consorzio Promozione Filati ins Leben gerufen. Dank der guten Kontakte von Prof. Dirk Wolfes, dem als verantwortlichem Professor das Fach "kreativer Entwurf Strickdesign" obliegt, konnte die Kooperation mit der Messe und dem Veranstalter realisiert werden.
Ziel des Projektes ist es, den Studierenden der teilnehmenden Hochschulen die hochwertigen, in der Region um Florenz produzierten, Garne näher zu bringen.
Im Rahmen des Workshops 2010 (März) für 2 bis 4 Studierende nahmen für die FH Trier in Prato/Italien teil:
Anna Bezgubenko (4. Semester)
Tanja Niegel (6. Semester)
Johanna Schäffer (7. Semester)
Viola Widjaja (7. Semester)
Technisch haben die Trierer Studentinnen die Lehrerinnen für Fachpraxis betreut:
Monika Spieles und Claudia Hannig-Roman.
Die Studierenden wurden per Workshop vor Ort in die Geschichte der Garnherstellung in der Region Florenz eingeführt und erhielten zudem einen Trendvortrag zu den Farb- und Materialtrends für die Saison Herbst-Winter 2011/2012, um sie auf den bevorstehenden Wettbewerb einzustimmen. Ferner hatten die angehenden Modedesigner ausreichend Gelegenheit, mehrere Garnfirmen der Region zu besichtigen, um hinter die Geheimnisse der Hertellungs- und Veredelungsprozesse bei den unterschiedlichen Garnen zu kommen. Am letzten Tag des Workshops wurden die Studierenden einer der 14 am Projekt teilnehmenden Garnfirmen zugteilt. Im nächsten Schritt durften sich die Nachwuchsdesigner bei den jeweiligen Firmen Garne aussuchen, um damit zwei Outfits zur Messe- und Wettbewerbsteilnahme zu realisieren.
Konzept & Entwurf
Im zweiten Teil des Projektes wurden die Studierenden aufgefordert, zunächst zwei Entwurfsskizzen und eine kurze Erläuterung des Konzeptes bis zum 15. April einzuschicken. Die anschließend in Trier (und dank der guten Kontakte von Prof. Wolfes zu den Strickexperten der Firmen Strick Chic GmbH, Landgraf Strickmoden und aha-strickdesign GmbH auch in Apolda - weil' s dort die besseren Strickmaschinen für solch feines Garn gibt) realisierten Modelle wurden sofort nach der Fertigstellung (Frist 15. Juni) nach Florenz geschickt, um dann im Rahmen der Garnmesse Pitti Filati ausgestellt zu werden.
Während dieser renommierten Messe forderte man die Messebesucher auf, für ihr Lieblingsmodell zu voten. Insgesamt gaben über 700 Fachbesucher ihre Stimme ab. Zudem wurden die Outfits von einer hochkarätigen Fachjury unter die Lupe genommen, welche ihrerseits ihre Stimme abgab. Die Stimmen der Messebesucher und die der Fachjury wurden jeweils zu gleichen Teilen mit 50% gewertet. Dabei erreichte Viola Widjaja - Studentin der Fachrichtung Modedesign - die volle Punktzahl (dicht gefolgt übrigens von Anna Bezgubenko, 4. Semester)! Viola darf sich als Gewinnerin nun über ein Stipendium für ein Masterstudium freuen. Die Siegerehrung fand am 8. Juli in Florenz statt. Dazu Prof. Dirk Wolfes:" Unter den teilnehmenden Hochschulen hat die Fachhochschule Trier die besten Bewertungen bekommen und konnte sich durch technisches Know-How im Bereich Strick besonders hervortun."
Ganz besonders freute sich Wolfes über die Gratulation von Chiara Martini (Export-Ressort der berühmtesten italienischen Cashmere-Firma Biagioli), die unter anderem in einer e-Mail schrieb: "... No way, you must be proud of your students! This is really an excellent confirmation for Trier University who had to work and compete with many other important Fashion Schools. In this case, it is us who are proud to have cooperated with Trier University on this project..."
Alle Ausstellungsteile - so auch die beiden Gewinner-Outfits von Viola Widjaja - gehen übrigens laut Projektleiter Wolfes ab August auf eine Sonderausstellung nach Japan!
Défilé de mode:"Fashion meets Art"
Trierer Modedesign-Nachwuchs erobert Luxembourg
Trier/Luxembourg (SK). Ein ganz besonderer Leckerbissen erwartete Kunst- & Fashionfreunde am Freitag, 9.07.2010 in der nach rund 5 Jahren Renovierung wieder neu eröffneten Villa Vauban - Musée d'Art de la Ville de Luxembourg!
Nach dem Motto "Mode meets Museum" hatte die Direktorin des Museums, Danièle Wagener, motiviert durch ihren Besuch anlässlich des 2. Modepreises der Stadt Trier, vor einem Jahr die Idee, anlässlich der Wiedereröffnung des Museums eine außergewöhnliche Modenschau zu präsentieren. "Wir wollten mit unserem Modedéfilé - entstanden aus der Kooperation mit der Fachrichtung Modedesign - eine Brücke schlagen zwischen dem 17. und dem 21. Jahrhundert", kommentierte Wagener das ambitionierte Projekt, das sie gemeinsam mit Prof. Jo Meurer (Gesamtleitung des Projektes in Trier) in rund einjähriger Arbeit realisieren konnte.
32 Studierende des 4. und 5. Semesters zeigten - dank des für die technische Umsetzung zuständigen Dipl.-Des. Ralf Schmitt und Choreograph Georg Lingen - eine außergewöhnlich kreative Kollektion. Orientiert haben sich die angehenden Designer/innen am reichhaltigen Fundus (Titel der derzeitigen Ausstellung in der Villa Vauban: "The Golden Age Reloaded") der niederländischen Malerei zu weiblichen Kleidungsmodellen. "So griffen auch sie typische Elemente der Mode des 17. Jahrhunderts auf, um diese spielerisch mit modernen Schnitten und Materialien zu kombinieren: Seidentaft, Spitze, Organza und Batist ergeben im Kontrast mit modernen High-Tech-Stoffen wie Metall, Lack und Elastics einzigartige Roben und Outfits - das Ganze in aufwändiger Verarbeitungstechnik", erläuterte Prof. Jo Meurer im Rahmen seiner Begrüßungsansprache in der Villa Vauban...
Sie sind die Kreateure des Projektes: Marianna Ackermann, Simone Bayer, Tessa Birlauf, Josiane Biwer, Julie Blau, Vanessa Friedrich, Lisa Frisch, Eike Holzner, Sandra Hönerbach, Anna Müller, Marie Paquette, Johanna Pscheidt, Regina Reim, Lisa Reiß, Christina Romowa, Sarah Rutz, Johanna Schrot, Karolin Volke, Anna Zeitler (4. Semester FH Trier) sowie Esther Arend, Petra Gumprecht, Silke Hecker, Nicole Helf, Julia Hertel, Maria Kaesling, Mira Mehn, Katharina Müller, Nadine Obermüller, Nina Schulze, Lydia Sologub, Galina Stefanova, Christina Walther (5. Semester FH Trier).
Und dann schwebten sie ein - atemberaubende Modelle - präsentiert vor prachtvollen Gemälden - was zum direkten Vergleich von Originalkostümen und deren moderner Interpretation gleich vor Ort einlud... machen auch Sie sich nun ein Bild von der einzigartigen "Kollektion Musée Vauban"!
FH-Modenschau "ENCORE" - 2. Modepreis der Stadt Trier verliehen
Trier (sk). Unter dem neuen Titel "ENCORE - die Modenschau" ist am Samstag, 20.06. auch die Neuauflage des Modepreises der Stadt Trier geglückt! Im Rahmen einer spektakulären Fashion-Show präsentierte sich die Fachrichtung Modedesign in der voll besetzten Arena Trier erneut vor großem Publikum. Mit 27 brillianten Diplom-arbeiten und 10 atemberaubenden Semesterbildern faszinierte der Modenachwuchs nicht nur seine Professoren/innen und Dozenten/innen, sondern auch jede Menge Modefreunde aus ganz Deutschland und dem benachbarten Großherzogtum Luxemburg. So hatten DMI-Chef Gerd Müller-Thomkins (Köln), RTL RADIO-Direktor Holger Richter (Luxemburg), Katrin Riebartsch - als Chefredakteurin der MADAME (München), Marita Sonnenberg als Chefredakteurin der TM (Düsseldorf) und Katja Foos als Head of Design der Firma Schumacher (Mannheim) auch dieses Mal keine leichte Aufgabe, aus den 27 Bewerbern/innen der Trierer Talentschmiede eine/n neue/n Preisträger/in des "2. Modepreises der Stadt Trier" ausfindig zu machen.
Denkbar knapp fiel deshalb auch die "Qual der Wahl" auf: CHRISTIAN BRUNS (betreut von Prof. Jo Meurer). Überzeugt hatte Bruns mit seiner sehr aufwändigen Kollektion, weil er sich nicht nur dem Thema HAKA, sondern auch der DOB äußerst kreativ, modern und professionell angenommen hatte, wie DMI-Chef Müller-Thomkins in seiner Begründung (als Jury-Sprecher) dem gespannten Publikum erläuterte. Der seit 1.10. 2006 freiberuflich tätige Modedesigner, Christian Bruns, kann sich dank seiner Kollektion mit dem Titel "MIKRO" über den mit 3.500 Euro Preisgeld dotierten Modepreis der Stadt Trier freuen, den er aus Händen des Trierer Oberbürgermeisters, Klaus Jensen, unter frenetischem Applaus des Publikums freudestrahlend in Empfang genommen hat... Bereits bei der Erstauflage im Jahre 2007 waren Ministerin Malu Dreyer und Schirmherr OB Klaus Jensen voll des Lobes über die Kreativität und die Professionalität der Trierer Modedesigner, die sie auch bei der Neuauflage 2009 in Bewunderung und Staunen versetzten.
So viel modische Power musste selbstverständlich gründlich gefeiert werden, so dass sich die anschließende After-Show-Party bis in die frühen Morgenstunden ausdehnte, wobei mal wieder viel gefachsimpelt wurde....
Weitere Fotoimpressionen der Modenschau 2009 für alle Besucher, Mode-Interessierten, Models und Studierenden ab sofort unter:
flickr Fotogalerie mit freundlicher Unterstützung von
Ralf Heid
picasa:
Teil I,
Teil II,
Teil III,
Teil IV mit freundlicher Unterstützung von Dietmar Schmitt/"Die Abdrücker"
www.treves.de/fotoarchiv/Encore/Fotos.htm#fotos
mit freundlicher Unterstützung von éditions trèves e.V. (www.treves.de Kommentar)
Preisverleihung zum 2. Modepreis der Stadt Trier 2009
Impressionen zum 1. Modepreis der Stadt Trier (c) Sabine Krösser
Kontakt
Fachhochschule Trier
Modedesign
Irminenfreihof 8
D-54290 Trier
Tel. +49 651 8103-830
Fax +49 651 8103-831
mode.sekretariat(at)fh-trier.de
Und das sagt die Strick-Weltmeisterin - Viola Widjaja
"Ich hätte nie damit gerechnet, auch nur eine geringe Chance zu haben, den Wettbewerb zu gewinnen und hatte eigentlich nur frei nach dem Motto "Dabeisein ist alles" an der Pitti Filati in Italien teilgenommen. Dementsprechend bin ich natürlich überrascht und überwältigt! Es ist aber auf jeden Fall ein tolles Gefühl, wenn man bestätigt bekommt, dass das, was man als (angehender) Designer macht, nicht nur einem selbst, sondern auch anderen gefällt. Ich freue mich aber (ganz ehrlich!) vor allem für die FH Trier, dass wir uns gegen die namhafte Konkurrenz aus dem Ausland so hervorragend behauptet haben." (O-Ton)
Viola Widjaja erläutert ihre Gewinnermodelle
Trier/Florenz (SK). Gegen 21 Mitbewerber/innen aus der ganzen Welt hat die in Jakarta/Indonesien (der Vater ist Indonesier, geboren wurde sie aber in Mönchengladbach) aufgewachsene und eigens zum Studium wieder nach Deutschland zurück gekehrte 24-jährige angehende Diplomdesignerin das Rennen gemacht. Rund 6 Kilogramm feinsten Garnes hat sie dabei verstrickt, um mit ihren "Strick-Panzern" zum Erfolg zu gelangen.
Viola kommentiert ihre beiden Gewinnermodelle:
"Die Kombination aus fragilen Kokons aus feinen, durchbrochenen Gestricken in Kombination mit schweren, voluminösen "Strick-Panzern" soll illustrieren, wie wir uns zwar verhüllen, es jedoch trotzdem zulassen, dass ein Teil von uns für unsere Mitmenschen sicht- und spürbar bleibt. Auf der anderen Seite verspüren wir hin und wieder den Drang uns vor der Außenwelt durch einen "Panzer" zu schützen. Dieses Wechselspiel aus "sich zeigen" und "sich schützen" ist die Basis der non-verbalen Kommunikation zwischen Menschen.
Für die schleierartigen Gestricke habe ich edle Viscose/Polyamid- und Viscose/Nylon-Garne mit und ohne Lurex verwendet und mit unterschiedlichen Loch- und Henkelmustern experimentiert.
Für die Boleros habe ich Kaschmir/Merino- und Kaschmir/Seiden-Garne mehrfädig verstrickt und in Handarbeit in Biesen gelegt und in Form drapiert.
Die verwendeten Garne stammen von der Firma Linsieme Filati, Montemurlo-Prato, Italien."
Christian Bruns - ein Designer sucht das Licht
27 Jahre jung und schon Modepreisträger: Christian Bruns hat die Jury des 2. Trierer Modepreises von seinem Können - trotz starker 26 weiterer Mitbewerber um den begehrten Award - überzeugt. "Ich fühle mich gut und bin eigentlich sehr überrascht, dass die Jury mich auserkoren hat", kommentierte Bruns, der inzwischen in Berlin an seiner Karriere als Freier Designer bastelt. "Die 3.500 Euro Preisgeld kann ich für meine weiteren Experimente mit neuen textilen Technologien zum Thema Beleuchtung von Bekleidung und lichtdurchlässige Stoffe gut gebrauchen. Vielleicht schaffe ich es dank dieses Startgeldes der Stadt Trier auch zu meinem eigenen Label zu kommen", so der gebürtige Hagener im Interview.
Lesen und hören werden wir vom Trierer Modedesign-Absolventen hoffentlich schon bald wieder; denn auch die Jury des "Usedom Baltic Fashion Award" (Preisvergabe im Oktober 2009) hat sich aus über 150 Bewerbungen die DOB-Kollektion "Mikro" des ambitionierten Designers ausgesucht, die mit 19 weiteren Bewerbern seit Mai 2009 zur Entscheidung im Herbst ins Rennen gehen soll....und noch weiter weg geht's für Bruns eventuell im selben Zeitraum. "The AoF Competition 2009 at Philadelphia- Drexel University" steht nämlich ebenfalls zur Entscheidung im Herbst an. Das Thema: "Illusion - Mens wear/Womens wear or mixed collection" inspirierte neben dem Trierer Modedesign-Absolventen Designer aus der ganzen Welt, z.B. aus Weissrussland, Spanien, den USA, Brasilien, Rumänien, Kanada, Australien etc. Auch für diese Finalrunde drücken wir ihm die Daumen für den Durchbruch zur internationalen Karriere made in Trier.
























